Brauche ich als Unternehmer auch eine externe Person, die den Gläubigern zusätzlich Geld anbietet?

Der bei einem Insolvenzplanverfahren für Verbraucher übliche Weg, die Besserstellung der Gläubiger durch einen Drittmittelgeber zu erreichen, kann auch bei der Unternehmensinsolvenz angewendet werden.

Darüber hinaus steht dem Unternehmer als Instrument der Besserstellung aber auch der Weg offen, den Gläubigern über einen gewissen Zeitraum die Gewinne seines fortbestehenden Unternehmens als Planbeitrag anzubieten. Das beruht auf dem Gedanken, dass der Unternehmer generell und somit auch in der Insolvenz persönlich nicht verpflichtet ist, ein Unternehmen zu betreiben. Er hat stattdessen die freie Wahl, sein Einkommen auch als Angestellter oder auf anderem Wege zu erzielen. Aus diesem Grund kann eine Besserstellung der Gläubiger bereits darin liegen, dass der Unternehmer bereit ist, die Risiken und Nachteile einer unternehmerischen Tätigkeit weiter auf sich zu nehmen, obwohl er innerhalb der Insolvenz an den Gewinnen des Unternehmens nicht partizipiert. Selbstverständlich sollten die zu erzielenden Gewinne im Insolvenzplan konkret beziffert sein, um eine Besserstellung zu begründen. 

 

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