Gläubigerversammlung

Die Insolvenzordnung sieht in der Gläubigerversammlung das oberste Organ im Rahmen der insolvenzrechtlichen Selbstverwaltung. Die Einberufung der ersten Gläubigerversammlung (Berichtstermin) erfolgt ausschließlich durch das Insolvenzgericht, vgl. § 74 Abs. 1 InsO und soll spätestens 3 Monate nach Verfahrenseröffnung stattfinden.  In der Gläubigerversammlung sind nur die anwesenden Gläubiger stimmberechtigt. Jede angemeldete und nicht bestrittene Forderung gewährt ein Stimmrecht in Höhe der Forderung. Die Einberufung weiterer Gläubigerversammlungen erfolgt durch das Insolvenzgericht auf Antrag des Insolvenzverwalters, einzelner Insolvenzgläubiger, sofern die Voraussetzungen des § 75 InsO erfüllt sind, oder des Gläubigerausschusses, sofern ein solcher existiert.

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