Insolvenzbeschlag

Der Insolvenzbeschlag erfasst alle Vermögensgegenstände des Schuldners, soweit sie pfändbar sind, vgl. §§ 35, 36 InsO. Er tritt mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens ein und wird dadurch gekennzeichnet, dass die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über die pfändbaren Vermögensgegenstände gem. § 80 InsO vollständig auf den Insolvenzverwalter übergeht. Zu den Vermögensgegenständen gehört auch das Einkommen des Schuldner. Zu beachten sind allerdings die in § 36 Abs. 1 InsO aufgezählten Pfändungsschutzvorschriften. Im Ergebnis erfasst der Insolvenzbeschlag beispielsweise das Arbeitseinkommen nur, soweit es gem. § 850c ZPO pfändbar ist.

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