Vorläufiger Insolvenzverwalter

Für das Insolvenzgericht ist bei einer Unternehmensinsolvenz oftmals nicht möglich, über den gestellten Insolvenzantrag sofort zu entscheiden. Das Gericht kann daher bis zur endgültigen Entscheidung über den Insolvenzantrag im Interesse der Erhaltung der zukünftigen Insolvenzmasse vorläufige Sicherungsmaßnahmen anordnen. In der Praxis häufig anzutreffen ist dabei die Anordnung einer sog. vorläufigen Insolvenzverwaltung gem. § 22 InsO. Bei dieser Sicherungsmaßnahme wird ein vorläufiger Insolvenzverwalter vom Gericht bestellt. Das Gericht regelt in dem Beschluss über die Bestellung auch die Rechtsstellung des vorläufigen Verwalters. Dabei kennt die Insolvenzordnung den vorläufigen Insolvenzverwalter ohne Verfügungsverbot (sog. schwacher vorläufiger Verwalter) und den vorläufigen Verwalter mit einem allgemeinen Verfügungsverbot (sog. starker vorläufiger Verwalter).

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