Vorsätzliche unerlaubte Handlung

Wer vorsätzlich das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet, vgl. § 823 BGB. Auch die Verletzung einiger Strafnormen des StGB kann einen Schadensersatzanspruch des Geschädigten aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung begründen. Im Falle der Anmeldung der Forderung durch den Insolvenzgläubiger unter Hinweis auf den Forderungsgrund einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung und fehlendem Widerspruch des Schuldners im Prüfungstermin sind Forderungen gemäß § 302 InsO nicht von der Erteilung der Restschuldbefreiung umfasst.

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