Wohlverhaltensphase

Soweit der Schuldner Restschuldbefreiung beantragt hat, folgt mit Aufhebung des Insolvenzverfahrens die Wohlverhaltensperiode. Sie dauert sechs Jahre ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens abzüglich der Dauer des Insolvenzverfahrens. In dieser Zeit hat der Schuldner die Obliegenheiten nach § 295 InsO zu erfüllen, andernfalls gefährdet er die endgültige Erteilung der Restschuldbefreiung. Während der Wohlverhaltensperiode zieht ein Treuhänder den pfändbaren Teil der schuldnerischen Einkünfte ein und verteilt die Gelder – nach Abzug der Kosten – unter den Gläubigern. Mit Ende der Wohlverhaltensperiode kann der Schuldner auch den pfändbaren Teil seines Einkommens wieder für sich behalten.

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