Zahlungsunfähigkeit

Gem. § 17 InsO liegt Zahlungsunfähigkeit vor, wenn der Schuldner nicht in der Lage ist, seine fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen. Sie ist Insolvenzgrund für natürliche wie auch für juristische Personen. Dabei spricht die Rechtsprechung von Zahlungsunfähigkeit, wenn die Liquiditätslücke des Schuldners 10% oder mehr beträgt, soweit nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist, dass diese Lücke innerhalb von drei Wochen beseitigt werden kann. Unterhalb dieser Grenze liegt lediglich eine Zahlungsstockung vor. Im Rahmen der Prüfung der Zahlungsunfähigkeit ist regelmäßig ein Liquiditätsstatus zu erstellen, in dem den zum Prüfungsstichtag fälligen und ernsthaft eingeforderten Verbindlichkeiten des Schuldners die vorhandenen und in den nächsten drei Wochen (Prognosezeitraum) eingehenden liquiden Mittel gegenübergestellt werden.

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